Wichtige Informationen für unsere Patienten

1. Die Praxis ist nach wie vor geöffnet! Bitte melden Sie sich unbedingt telefonisch an. Die Eingangstür bleibt verschlossen, wir öffnen nach Anmeldung über die Gegensprechanlage.

2. Rezepte, Überweisungen und AU- Bescheinigungen können wir ohne persönlichen Patientenkontakt ausstellen. Rezepte und Überweisungen können Sie ganz leicht mit unserem Online-Bestellformular bestellen. Wir senden die Rezepte in Ihre Wunschapotheke. Wir versenden alle Formulare per Post.

3. Wir beraten Sie zu den gewohnten Sprechzeiten per Telefon. Unser Arzt ist für Sie zu sprechen.

4. Bitte nutzen Sie unsere Videosprechstunde. Termine erhalten Sie telefonisch über die Praxisrufnummer.

5. Diabetesberatungen finden bis auf Weiteres telefonisch und per Videosprechstunde in Einzelgesprächen statt. Die diabetologische Versorgung der Schwerpunktpraxis ist durch unseren Diabetologen und unsere Diabetesberaterin weiter wie gewohnt gesichert.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis . Wir haben alle Maßnahmen zu Ihrem Schutz und dem Schutz unseres Teams wohl überlegt .

Bleiben Sie gesund. Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen. Gemeinsam werden wir die Krise meistern.

Ihr Praxisteam und Bruno Heimes

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Diabetes mellitus: Immer auch die Füße im Auge behalten

Neben dem Blutzuckerspiegel müssen Diabetiker auch auf mögliche Begleiterkrankungen achten.

Der diabetische Fuß gehört zu den häufigsten Begleiterkrankungen bei einem Diabetes. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Diabetiker ein diabetisches Fußsyndrom entwickelt liegt zwischen 19 und 34 Prozent. Ursachen für die Krankheit gibt es einige. Neben einer schlechten Einstellung des Patienten auf den Diabetes selbst gehört Übergewicht sowie falsches Schuhwerk zu den häufigsten Gründen. Auch zu wenig Bewegung, Pilzerkrankungen, Neuropathien oder auch die Periphere Arterielle Verschlusskrankheit, die auch als „Schaufensterkrankheit“ bekannt ist.

Wie groß die Gefahr ist, die vom diabetischen Fußsyndrom ausgeht, zeigt sich an der Tatsache, dass die Krankheit die häufigste Ursache für eine Amputation ist. Damit es nicht soweit kommt, sollte jeder Diabetiker auf Anzeichen achten, die mit denen sich der diabetische Fuß ankündigt. Dazu gehört eine geringere Empfindlichkeit am Fuß, eine Verdickung der Fußnägel, Haarverlust auf dem Fußrücken oder auch eine Reduzierung des subkutanen Fettgewebes.

Hat der Patient bereits eine Wunde am Fuß, sollte diese mittels eines Abstrichs auf Entzündungen und deren Erreger untersucht werden. Ist bereits soweit, macht auch ein Besuch beim Chirurgen Sinn, um alle Möglichkeiten, einer weiteren Schädigung des Fußgewebes zuvor zu kommen, zu beleuchten. So kann unter Umständen mit einer chirurgischen Entfernung bereits betroffener Fußpartien eine Komplettamputation verhindert werden.