Wichtige Informationen für unsere Patienten

1. Die Praxis ist nach wie vor geöffnet! Bitte melden Sie sich unbedingt telefonisch an. Die Eingangstür bleibt verschlossen, wir öffnen nach Anmeldung über die Gegensprechanlage.

2. Rezepte, Überweisungen und AU- Bescheinigungen können wir ohne persönlichen Patientenkontakt ausstellen. Rezepte und Überweisungen können Sie ganz leicht mit unserem Online-Bestellformular bestellen. Wir senden die Rezepte in Ihre Wunschapotheke. Wir versenden alle Formulare per Post.

3. Wir beraten Sie zu den gewohnten Sprechzeiten per Telefon. Unser Arzt ist für Sie zu sprechen.

4. Bitte nutzen Sie unsere Videosprechstunde. Termine erhalten Sie telefonisch über die Praxisrufnummer.

5. Diabetesberatungen finden bis auf Weiteres telefonisch und per Videosprechstunde in Einzelgesprächen statt. Die diabetologische Versorgung der Schwerpunktpraxis ist durch unseren Diabetologen und unsere Diabetesberaterin weiter wie gewohnt gesichert.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis . Wir haben alle Maßnahmen zu Ihrem Schutz und dem Schutz unseres Teams wohl überlegt .

Bleiben Sie gesund. Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen. Gemeinsam werden wir die Krise meistern.

Ihr Praxisteam und Bruno Heimes

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Bei Low-Carb-Ernährung ist Vorsicht geboten

Low-Carb-Ernährung ist keine Dauerlösung für Gewichtsreduktion.

Low-Carb, zu deutsch ‚wenig Kohlenhydrate‘, ist eine Ernährungsform, die seit Jahren immer mehr Anhänger findet. Zum einen fühlen sich davon figurbewusste Menschen angesprochen, verspricht der unübersichtlich große Markt der Low-Carb-Diäten doch den idealen Weg, Gewicht zu reduzieren. Dabei werden die Anbieter auch nicht müde, die vermeintlich durchweg positiven Wirkungen kohlenhydratarmer Ernährung heraus zu stellen. Schließlich belegen viele Studien und Analysen zum Thema die günstigen Auswirkungen auf das Körpergewicht, verschiedene Blut- und Stoffwechselwerte. Auch Diabetiker profitieren von einer kohlenhydratarmen Kost - so lautete der allgemeine Konsens.

Auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin im April hat Professor Dr. Johannes Georg Wechsler aus München darauf hingewiesen, dass sich der Verzicht auf Kohlenhydrate in einem Rahmen bewegen muss, außerhalb dessen die Mortalität ansteigt. Überschreitet der Anteil der täglichen Energiezufuhr durch Kohlenhydrate 70 Prozent oder unterschreitet er dauerhaft die 30-Prozent-Marke erhöht sich das Mortalitätsrisiko um 20 bis 25 Prozent.

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V., wie auf deren Website zu lesen ist. Die Kardiologen beziehen sich auf eine Studie aus Polen, die bei knapp 25000 Probanten den Zusammenhang zwischen Diäten mit einem niedrigen Kohlenhydrateanteil, der Gesamtsterblichkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs untersuchte. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Teilnehmer mit der niedrigsten Kohlenhydratzufuhr eine um 32 Prozent höhere Gesamtsterblichkeit aufwiesen als die Probantengruppe mit dem höchsten Kohlenhydratkonsum. So stieg beispielsweise die Gefahr, infolge einer Herzkrankheit zu sterben um über 50 Prozent. Das Krebsrisiko erhöht sich demnach um 35 Prozent.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine zeitlich begrenzte Reduktion von Kohlenhydraten sinnvoll sein kann, um Körpergewicht zu reduzieren. Von einer dauerhaften Low-Carb-Ernährung raten die Wissenschaftler dagegen ab.