Wichtige Informationen für unsere Patienten

1. Die Praxis ist nach wie vor geöffnet! Bitte melden Sie sich unbedingt telefonisch an. Die Eingangstür bleibt verschlossen, wir öffnen nach Anmeldung über die Gegensprechanlage.

2. Rezepte, Überweisungen und AU- Bescheinigungen können wir ohne persönlichen Patientenkontakt ausstellen. Rezepte und Überweisungen können Sie ganz leicht mit unserem Online-Bestellformular bestellen. Wir senden die Rezepte in Ihre Wunschapotheke. Wir versenden alle Formulare per Post.

3. Wir beraten Sie zu den gewohnten Sprechzeiten per Telefon. Unser Arzt ist für Sie zu sprechen.

4. Bitte nutzen Sie unsere Videosprechstunde. Termine erhalten Sie telefonisch über die Praxisrufnummer.

5. Diabetesberatungen finden bis auf Weiteres telefonisch und per Videosprechstunde in Einzelgesprächen statt. Die diabetologische Versorgung der Schwerpunktpraxis ist durch unseren Diabetologen und unsere Diabetesberaterin weiter wie gewohnt gesichert.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis . Wir haben alle Maßnahmen zu Ihrem Schutz und dem Schutz unseres Teams wohl überlegt .

Bleiben Sie gesund. Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen. Gemeinsam werden wir die Krise meistern.

Ihr Praxisteam und Bruno Heimes

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Erweiterte Beratung vor Amputation bei diabetischem Fußsyndrom

Vor einer Amputation können sich Patienten auch die Meinung von einem Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie einholen.

Patienten, denen aufgrund eines diabetischen Fußsyndroms zu einer Amputation geraten wird, können sich künftig auch von einem Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie eine zweite Meinung einholen. Nachdem die Facharztkompetenzen bei dieser Indikation bislang allein bei Diabetologen, Fachärzten mit diabetogogischer Zusatzbezeichnung, Gefäßchirurgen und Angiologen lagen, hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Richtlinie im April 2021 erweitert. Nach einer abschließenden rechtlichen Prüfung der neuen Richtlinie durch das Bundesgesundheitsministerium können betroffene Patienten auch aus der Perspektive von Orthopäden und Unfallchirurgen über das Für und Wider einer Amputation und mögliche weniger invasive konservative Behandlungsmöglichkeiten aufgeklärt und beraten werden.

„Die Patienten profitieren deshalb besonders, da gerade im Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie in der Betreuung von Diabetespatienten therapeutische Maßnahmen zur Vermeidung einer Amputation bei Diabetischem Fußsyndrom angesiedelt sind. Zu nennen sind Verfahren zur Verbesserung der Durchblutung, der Wundbehandlung und Druckentlastung sowie der Behandlung von Infektionen“, sagt Prof. Dr. Bernd Kladny, Chefarzt der Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie an der Fachklinik Herzogenaurach und stellvertretender Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU).