Wichtige Informationen für unsere Patienten

1. Die Praxis ist nach wie vor geöffnet! Bitte melden Sie sich unbedingt telefonisch an. Die Eingangstür bleibt verschlossen, wir öffnen nach Anmeldung über die Gegensprechanlage.

2. Rezepte, Überweisungen und AU- Bescheinigungen können wir ohne persönlichen Patientenkontakt ausstellen. Rezepte und Überweisungen können Sie ganz leicht mit unserem Online-Bestellformular bestellen. Wir senden die Rezepte in Ihre Wunschapotheke. Wir versenden alle Formulare per Post.

3. Wir beraten Sie zu den gewohnten Sprechzeiten per Telefon. Unser Arzt ist für Sie zu sprechen.

4. Bitte nutzen Sie unsere Videosprechstunde. Termine erhalten Sie telefonisch über die Praxisrufnummer.

5. Diabetesberatungen finden bis auf Weiteres telefonisch und per Videosprechstunde in Einzelgesprächen statt. Die diabetologische Versorgung der Schwerpunktpraxis ist durch unseren Diabetologen und unsere Diabetesberaterin weiter wie gewohnt gesichert.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis . Wir haben alle Maßnahmen zu Ihrem Schutz und dem Schutz unseres Teams wohl überlegt .

Bleiben Sie gesund. Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen. Gemeinsam werden wir die Krise meistern.

Ihr Praxisteam und Bruno Heimes

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ASS kein Kandidat für die Covid19-Versorgung

Die RECOVERY-Studie hat keinen Nutzen für die Überlebenschancen von COVID 19-Patienten durch den Einsatz von ASS festgestellt. Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure, kurz ASS, ist ein sogenanntes nichtsteroidales Antiphlogistika, dass entzündungshemmend und fiebersenkend wirkt und die Blutgerinnung hemmt. Bekanntester Vertreter ist Aspirin. Er wird häufig als Therapie bei Kopf- und Gliederschmerzen eingesetzt. Als Fiebersenker kommt es auch bei Erkältungskrankheiten zum Einsatz. Die Hoffnung, ASS könne auch in der Behandlung von COVID 19 einen positiven Beitrag leisten, bewahrheitete sich dagegen nicht.

Die Studie untersuchte 7351 COVID 19-Patienten, die im Krankenhaus über die Standardtherapie hinaus mit ASS behandelt wurden. Als Vergleichsgruppe wurde eine ungefähr gleich große Gruppe ohne ASS-Gaben beobachtet. Sowohl bei der 28-Tage-Mortalität (jeweils 17 Prozent) als auch in Hinsicht der Häufigkeit notwendiger mechanischer Beatmung (21 Prozent mit ASS-Gabe, 22 Prozent ohne) zeigte sich im Ergebnis keine Verbesserung bei der Gruppe mit ASS-Behandlung.

Zwar hat sich die Verweildauer im Krankenhaus von durchschnittlich neun auf acht Tage reduziert und es wurde eine leicht verbesserte Quote an Patienten festgestellt, die nach 28 Tagen das Krankenhaus lebend verlassen konnten (75 Prozent mit ASS, 74 ohne). Jedoch gingen diese marginalen Verbesserungen mit einer Erhöhung des Risikos für schwere Blutungen einher, die in der Abwägung keine Feststellung eines generellen Nutzen des Wirkstoffs zulässt.