Wichtige Informationen für unsere Patienten

1. Die Praxis ist nach wie vor geöffnet! Bitte melden Sie sich unbedingt telefonisch an. Die Eingangstür bleibt verschlossen, wir öffnen nach Anmeldung über die Gegensprechanlage.

2. Rezepte, Überweisungen und AU- Bescheinigungen können wir ohne persönlichen Patientenkontakt ausstellen. Rezepte und Überweisungen können Sie ganz leicht mit unserem Online-Bestellformular bestellen. Wir senden die Rezepte in Ihre Wunschapotheke. Wir versenden alle Formulare per Post.

3. Wir beraten Sie zu den gewohnten Sprechzeiten per Telefon. Unser Arzt ist für Sie zu sprechen.

4. Bitte nutzen Sie unsere Videosprechstunde. Termine erhalten Sie telefonisch über die Praxisrufnummer.

5. Diabetesberatungen finden bis auf Weiteres telefonisch und per Videosprechstunde in Einzelgesprächen statt. Die diabetologische Versorgung der Schwerpunktpraxis ist durch unseren Diabetologen und unsere Diabetesberaterin weiter wie gewohnt gesichert.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis . Wir haben alle Maßnahmen zu Ihrem Schutz und dem Schutz unseres Teams wohl überlegt .

Bleiben Sie gesund. Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen. Gemeinsam werden wir die Krise meistern.

Ihr Praxisteam und Bruno Heimes

Zum Hauptinhalt springen

Corona - auch eine große psychische Belastung.

Während in den Medien täglich Zahlen zu Inzidenzwert, Krankenhausauslastung und Sterbefällen in Verbindung mit dem Coronavirus präsentiert werden, ist von den kollateralen gesundheitlichen Auswirkungen der Pandemie weit seltener die Rede. Dazu zählen insbesondere psychische Erkrankungen, die seit Ausbruch der Pandemie im Frühjahr 2020 deutlich zugenommen haben., wie eine Reihe von Studien belegt.

Das Leibniz-Institut für Resilienzforschung in Mainz unter der Leitung von Professor Klaus Lieb hat in einer Auswertung von 104 Studien vor allem eine starke Zunahme von Depressionen und Angststudien festgestellt. Frauen sind dabei häufiger betroffen als Männer, obwohl bei letzteren ein höheres Risiko besteht, an COVID 19 zu erkranken. Die Wissenschaftler konnten auch Belege dafür finden, dass psychische Vorerkrankungen, ein niedriges Bildungsniveau, eine ungesicherte soziale Situation sowie fehlende Partnerschaftsbeziehungen die Gefahr für eine psychische Störung erhöhen. Da der Großteil der ausgewerteten Studien im Verlauf der ersten Corona-Welle durchgeführt wurden, konnten die Wissenschaftler noch keine gesicherten Erkenntnisse über die weitere Entwicklung der psychischen Erkrankungen erzielen. Allerdings wiesen erste Erkenntnisse auf eine Zunahme hin.

Die Gruppe, die besonders hart von den Einschränkungen der Lockdowns betroffen wurden, sind Kinder und Jugendliche. Die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich spricht von 54 Prozent weiblicher Jugendlicher, die von März bis April 2020 Symptome einer Depression zeigten. Mbei den männlichen Jugendlichen beträgt die Quote 38 Prozent. Die Quote von Angststörungen bewegt sich zwischen 47 Prozent (weiblich) und 33 Prozent (männlich). Dazu hat die von den Wissenschaftlern ausgewertete Studie „Swiss Youth Epidemiological Study on Mental Health“ Verhaltensstörungen, wie Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsdefizite, Wutausbrüche u.a., bei einem Anteil von bis zu 20 Prozent der Jugendlichen in einem behandlungsbedürftigem Maß festgestellt.